Ordentliche Ur- und Burgerversammlung vom 22. Juni 2006 um 19.30 Uhr
Anwesend: 55 Damen und Herren, 50 Burger
Lauber Marcel, Lauber Ambros, Mooser Christoph
Fux Werner Gemeindeschreiber, Mooser Paul Revisionsstelle
1. Begrüssung und Orientierung:
Der Vorsitzende Vizepräsident Marcel Lauber begrüsst die Anwesenden zu dieser ordentlichen Ur- und Burgerversammlung. Er entschuldigt den Gemeindepräsident Imboden Kilian der Auszeit hat, sowie die Gemeinderärtin Caputo Viktorina welche krank ist. Die Ur- und Burgerversammlung wurde 20 Tage vor dem Sitzungsdatum termingerecht durch öffentlichen Anschlag einberufen. Die Trakandenliste wird präsentiert.
2. Wahl der Stimmenzähler:
Erbetta Raphael und Willisch Mario werden als Stimmenzähler ernannt.
3. Protokoll der letzten ordentlichen Ur- und Burgerversammlung:
Der Gemeindeschreiber verliest das Protokoll der Ur- und Burgerversammlung vom 15.12.05. Das Protokoll steht zur Diskussion. Es liegen keine Fragen vor und das Protokoll wird genehmigt.
4. Jahresrechnung 2005 der Munizipalgemeinde:
Der Gemeindeschreiber gibt einige wichtige Zahlen und Erklärungen aus dem Finanzbericht bekannt. Das Jahresergebnis und die Finanzkennzahlen werden mittels einer Folie präsentiert. Die laufende Rechnung wird kapitelweise vorgetragen, ebenfalls die Investitionsrechnung. Es kann jederzeit Auskunft verlangt werden. Auch die Bestandesrechnung wird vorgetragen. Der Cash Flow beträgt Fr. 583'884.89, der Ertragsüberschuss Fr. 51'683.64 und die Nettoinvestitionen betragen Fr. 203'601.25 was einen Finanzierungsüberschuss von Fr. 380'283.64 ergibt. Imboden Leo/37 erkundigt sich nach dem Spendenkonto. Die Verwendung von diesem Konto ist für die Restkosten der Gemeinde vorgesehen.
5. Jahresrechnung 2005 der Burgergemeinde:
Diese Jahresrechnung wird der Versammlung ebenfalls vom Gemeindeschreiber vorgetragen. Er gibt auch wichtige Zahlen und Erkenntnisse aus dem Finanzbericht bekannt. Die laufende Rechnung wird kapitelweise vorgetragen und zur Diskussion gestellt. Ebenfalls die Bilanz wird verlesen. Die Selbstfinanzierungsmarge beträgt Fr. 35'475.65 und der Ertragsüberschuss Fr. 14'475.65.
6. Bericht der Revisionsstelle:
Hr. Mooser Paul von der Revisionsstelle erklärt, dass der Bericht der Revisionsstelle in der Botschaft für die Munizipal-, wie auch der Burgergemeinde enthalten ist und er daher auf das Verlesen verzichtet. Hr. Mooser erklärt, dass es sich bei der Liegenschaft Täschhorn um Finanzvermögen handelt. Gemäss den gesetzlichen Vorgaben werden Investitionen des Finanzvermögens nicht über die Investitionsrechnung ausgewiesen sondern direkt aktiviert. Der Vizepräsident verdankt der Revisionsstelle deren Arbeit.
7. Genehmigung der Jahresrechnung 2005 der Munizipalgemeinde:
Die Jahresrechnung 2005 der Munizipalgemeinde wird mit dem folgenden Resultat genehmigt: Ja 42,
Nein 0, Enthaltung 0.
8. Genehmigung der Jahresrechnung 2005 der Burgergemeinde:
Die Burgerversammlung genehmigt die Jahresrechnung 2005 der Burgergemeinde mit 40 Ja, Nein 0, Enthaltung 0.
9. Genehmigung Kehrichtreglemente, Gebührenverbund, Gemeinde Täsch:
Der Vorsitzende Lauber Marcel erklärt der Versammlung, dass die Änderung in diesem Reglement reine Formsache sei und fragt an, ob über das Reglement als Gesamtpaket befunden werden kann. Die Versammlung ist damit einverstanden. Abstimmungsresultat Genehmigung Kehrichtreglement: Ja 45, Nein 0, Enthaltung 1.
10. Kreditsprechung Erweiterung Altersheim Zermatt:
Der Vorsitzende Vizepräs. Marcel Lauber informiert über die Erweiterung des Altersheims in Zermatt. Nach der Erweiterung wird die Gemeinde Täsch neu 6 Bettenrechte besitzen. Die Munizipalgemeinde Täsch beantragt einen Kredit für die Erweiterung des Altersheims Zermatt von Fr. 400'000.--. Die Abstimmung für die Kreditsprechung lautet: 48 Ja, 0 Nein, 1 Enthaltung. Die Versammlung stimmt daher dieser Kreditsprechung zu. Die Burgergemeinde Täsch beantragt einen Kredit für die Erweiterung des Altersheims Zermatt von Fr. 100'000.--. Die Burgerkommission befürwortet schriftlich diese Kreditsprechung der Burgergemeinde. Die Abstimmung für diese Kreditsprechung lautet: 39 Ja, 0 Nein 0 Enthaltung.
11. Gesuch um Bodenvermietung / Mietvertrag zwischen Burgerschaft und Matterhorn Terminal Täsch:
Der Vorsitzende begrüsst die Herren Mooser Hans-Ruedi Direktor der MGB und Hr. Gloor der MGB sowie Hr. Kalbermatter Präsident der Matterhorn Terminal AG.
Der Gemeindeschreiber verliest den Vorschlag der Burgerkommission, welcher folgenden Wortlaut hat: Der Platz wird in Zukunft zur Parkierung von Reisebussen und Kleinbussen genutzt. Die Burgerkommission ist der Meinung den Parkplatz 2 im Schali der Matterhorn Terminal AG zu vermieten, da es sich um einen Teil des Gesamtprojekts „Matterhorn Terminal Täsch“ handelt. Die Mietdauer sollte maximal 10 Jahre betragen, kann aber nach Ablauf um weitere 10 Jahre verlängert werden. Beim Mietpreis sollte man sich auf eine Pauschale einigen, die bei einer Höhe von Fr. 50'000.- liegen sollte. Genügend öffentliche Parkierungsmöglichkeiten für das Sport-& Naherholungsgebiet sowie für öffentliche Anlässe im Schali sind zu gewährleisten.
Der Gemeinderat stellt den Antrag für eine jährliche Pauschale von Fr. 25'000.-- sowie eine 25% jährliche Umsatzbeteiligung. Die Mietdauer beträgt 20 Jahre. Ab dem 11. Mietjahr ist die Miete zu indexieren.
Die Diskussion wird frei gegeben. Aufdenblatten Richard erklärt, dass nach der Aufhebung der nicht bewilligten ca. 500 Parkplätze das neue Matterhorn Terminal die Spitze nicht abdeckt. Mit einer Mischrechnung wie 500 Auto x 6.—x7 Tg. begründet er die zu tiefe Pauschale. Kalbermatter erklärt, dass man diese Rechnung so nicht anstellen kann. Der Parkpatz P2 sieht in erster Linie Busse und Kleinbusse vor. Die Spitze der PW wird mit Ausnahme im P2 abgedeckt, deren Belegung tief ausfallen wird. Imboden Leo/37 stellt die Frage, wo noch parkiert werden kann, wenn nicht im Parkhaus. Für Fabiola Willisch ist klar, dass Gäste die sich 6-7 Tage ferienhalber in Zermatt aufhalten, sich auch diese Parkgebühren leisten können.
Über den neuen Mietvertrag gemäss Antrag vom Gemeinderat wird abgestimmt. Ja 32, Nein 1, Enthaltungen 3. Die Versammlung stimmt dem neuen Mietvertrag zwischen der Burgergemeinde Täsch und der Matterhorn Terminal AG zu. Der Direktor der MGB Hr. Mooser verdankt der Versammlung die Zustimmung zu diesem Mietvertrag.
b) Allgemeine Orientierung
Es können weitere Fragen zum Matterhorn Terminal gestellt werden. Imboden Leo/37 erklärt, dass der Auslauf in die Vispe neu erstellt wurde und dass dieser Auslauf nun eine erhöhte Rückstaugefahr bei einer Überschwemmung darstellt. Hr. Gloor erklärt, dass das Volumen keine Änderung erfahren hat. Hr. Gloor informiert noch über die neue Linienführung Täsch-Mettelbrücke. Lauber Josef/47 erklärt, dass die Barriere zum Camping nach in Betriebnahme vom neuen Bahnhof mehr oder weniger geschlossen sein wird. Die eingeladenen Herren der MGB und MTT werden vom Vorsitzenden mit Dank verabschiedet.
12. Orientierung über diverse Investitionsprojekte: Der Vorsitzende erklärt, dass er vorgesehen hat, über den Friedhof, das Reglement und die geplanten Urnengräber näher zu informieren. Aus zeitlichen Gründen konnte er zuwenig Unterlagen sammeln. Was die Grabumrandungen betrifft, wird das neue Friedhofreglement dies regeln. In der heutigen Zeit ist ein Verbot nicht mehr angemessen. Es wird hiezu in der nächsten Zeit eine Informationsversammlung stattfinden.
13. Verschiedenes:
Keine Fragen und Anträge.
Der Vizepräsident verdankt den Anwesenden das Erscheinen und schliesst um 21.00 Uhr diese ordentlichen Ur- und Burgerversammlung.
Der Vizepräsident: Marcel Lauber Der Schreiber: Werner Fux
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