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Gemeindekanzlei Täsch
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Tel: 027 966 46 66
Fax: 027 966 46 67
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www.taesch.ch

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Ordentliche Burgerversammlung vom 16. Dezember 2010


PROTOKOLL
 
 
 Ordentliche Burgerversammlung vom 16. Dezember 2010
 
 
Anwesend:  25 Personen inkl.
                       Imboden Kilian (BP), Imboden Christoph (BR), Grand Yvan (BR),
           Imboden Amédée (BR), Imboden Claudius (BR)
                       Schmitt Sibylle (BS)
 
 
                      
1. Begrüssung & Orientierung 
 
Der Burgerpräsident eröffnet die ordentliche Burgerversammlung nach rechtsgültiger Einberufung vom 25.11.2010. Die ordentliche Burgerversammlung wurde 20 Tage vor dem Sitzungsdatum termingerecht durch öffentlichen Anschlag einberufen. Die Unterlagen konnten auf der Kanzlei eingesehen werden. Ein Kurzbericht mit Einberufung wurde an die Haushalte versandt.
Gemäss Gemeinderatsbeschluss vom 23. November 2010 werden an der diesjährigen Burgerversammlung folgende Traktanden besprochen:
 
 
Ordentliche Burgerversammlung:
 
             1.      Begrüssung & Orientierung
2.         Wahl der Stimmenzähler
3.         Protokoll der letzten ord. Ur- und Burgerversammlung
4.         Voranschlag 2011 der Burgergemeinde /Genehmigung
5.         Verschiedenes
 
Der Burgerpräsident erklärt, dass die staatliche Vorgabe einzuhalten ist, welche vorgibt, die Ur- und Burgerversammlungen in Zukunft getrennt abzuhalten. Dies betrifft Gemeinden, deren Burger- und Gemeinderat identisch sind.
 
 
2. Wahl der Stimmenzähler
 
In der Person von Georg Imboden wird ein Stimmenzähler vorgeschlagen und bestätigt.
 
 
3. Protokoll der letzten ordentlichen Ur- und Burgerversammlung vom 15.07.2010
 
Das Protokoll der letzten Urversammlung vom 15.07.2010 wird von der Gemeindeschreiberin verlesen und zur Diskussion gestellt.
Zum Protokoll liegen keine Fragen vor und dieses wird genehmigt.
 
 
4. Kostenvoranschlag 2011 der Burgergemeinde/Genehmigung
Burgerrat Claudius Imboden präsentiert den Voranschlag 2011 der Burgergemeinde per Beamer (s. Anhang). Gemäss Kostenvoranschlag beträgt der Aufwand CHF 196’850.- und steht einem Ertrag von CHF 200’700.- gegenüber. Dies ergibt eine Selbstfinanzierungsmarge von
CHF 51’850.- als Ergebnis vor den Abschreibungen. In Berücksichtigung der ordentlichen Abschreibungen von CHF 48’000.- resultiert ein Ertragsüberschuss von CHF 3’850.- in der Laufenden Rechnung. Im Vergleich zur Jahresrechnung 2009 und zum Voranschlag 2010 bewegt sich der Gesamtaufwand in einer fast identischen Grössenordnung. Den grössten Einfluss auf die Rechnung bewirken die laufenden Waldbauprojekte. Die Selbstfinanzierungsmarge belief sich in der Rechnung 2009 auf CHF 32'557.41. Der Kostenvoranschlag 2010 kalkulierte eine Selbstfinanzierungsmarge von CHF 39’600.-. Der Finanzhaushalt wird jeweils nur knapp ausgeglichen gewährleistet. Bei der Burgergemeinde ist 2011 einzig ein Investitionsbeitrag von CHF 25'000.- für die Dachsanierung der Stallung auf der Täschalpe vorgesehen.
Das Ergebnis weist mit der Selbstfinanzierungsmarge von CHF 51’850.- und Nettoinvestitionen von CHF 25'000.- ein Finanzierungsüberschuss von CHF 26’850.- auf. Gelangt das Budget derart zur Anwendung, findet 2011 ein Schuldenabbau von CHF 26’850.- oder eine Erhöhung des Eigenkapitals um denselben Betrag statt. Das Ergebnis 2009 belief sich auf einen Finanzierungsüberschuss von CHF 32'557.41. Die schwierige Finanzsituation der letzten Jahre konnte zwischenzeitlich entschärft werden. Dies ist auch auf die Umstände zurückzuführen, dass Verwaltungsdienste pauschal verrechnet werden und dass z.B. wie bei der Alpe jeweils viel Fronarbeit ehrenamtlich geleistet wird.
Der Voranschlag 2011 der Burgergemeinde wird zur Diskussion gestellt. Es liegen keine Fragen vor. Über den Voranschlag 2011 wird nun abgestimmt. Stimmberechtigt sind nur die anwesenden Burger.
Resultat: Ja 22, Nein 0, Enthaltungen 0
Der Voranschlag 2011 der Burgergemeinde ist einstimmig genehmigt.
 
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5. Verschiedenes
 
Der Präsident wird gebeten, die geplante Dachsanierung detaillierter zu erläutern. Er erklärt, dass ein Teilbereich des Daches der Stallungen unbedingt saniert werden muss. Die Burgergemeinde hat für diesen Teil Gelder gesprochen bekommen (Spenden). Der eingeplante Betrag von
CHF 25'000.-- ist ein minimaler Restbetrag, der von der Burgergemeinde getragen wird. Die Frage zur Schuldenhöhe der Burgergemeinde wird aufgeworfen. Der Präsident versichert, dass die Burgergemeinde, unter Berücksichtigung des Eigenkapitals, schuldenfrei sei. Ob allerdings das Eigenkapital realisierbar sei, ist fraglich. Die Burgergemeinde ist schuldenfrei, hat aber wenige Mittel zum arbeiten.
 
Es liegen keine weiteren Fragen vor.
 
 
Um 19.50 Uhr dankt der Burgerpräsident allen Versammlungsteilnehmern für deren Anwesenheit und schliesst diese ordentliche Burgerversammlung.
 
 
 
 
Der Präsident: Kilian Imboden                                              Die Schreiberin: Sibylle Schmitt
 
 
 
 
Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Burgerversammlung.
 


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