| Begrüssung |
| Der Gemeindepräsident Imboden Kilian begrüsst um 20:40 Uhr die 80 Anwesenden. Gemeinderat Lerjen Anton wird krankheitshalber entschuldigt. Die vorliegende Traktandenliste wird genehmigt. |
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| Wahl der Stimmenzähler |
| In den Personen von Mooser Thomas und Lehner Basil werden zwei Stimmenzähler ernannt und von der Versammlung genehmigt. |
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| Protokoll |
Wegen einem EDV-Problem kann das Protokoll der letzten Urversammlung nicht verlesen werden. Der Präsident entschuldigt sich dafür. Die Versammlung ist einverstanden das Protokoll anlässlich der nächsten Urversammlung zu verlesen. |
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| Voranschlag 2002 Munizipalgemeinde |
Gemeinderat Vinzenz Imboden erläutert den Voranschlag 2002. Allfällige Fragen können jederzeit gestellt werden. Der Betrag auf dem Konto Polizeilohn betrifft den Einsatz der Securitas. Der Kostenvoranschlag weist einen Finanzierungs-überschuss von Fr. 7'150.- auf. Der Cash Flow beträgt Fr. 697'650.-. Es wurde eine Nettoinvestition von Fr. 651'000.- budgetiert. Zum Kostenvoranschlag liegen keine weiteren Fragen vor. |
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| Voranschlag 2002 Burgergemeinde |
Der Kostenvoranschlag der Burgergemeinde wird ebenfalls vorgetragen und zur Diskussion gestellt. Es wurde ein Cash Flow von Fr. 30'250.- und ein Reingewinn von Fr. 12'250.- budgetiert. Die Nettoinvesttion beträgt Fr. 10'000.-. Es liegen keine weiteren Fragen zu diesem Voranschlag vor. |
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| Kommunale Baubewilligungsgebühren |
Der Präsident erklärt, dass die Verwaltung bereits 37 Gesuche zur Behandlung erhalten hat. Leider sind die Gesuche nicht immer vollständig und müssen daher gemäss Richtlinien zurückgewiesen werden. Das jetzige Gebührenreglement ist über 30 Jahre alt und muss angepasst werden. Die neuen kommunalen Baubewilligungsgebühren werden von der Versammlung mit 73 Ja-Stimmen ohne Enthaltung angenommen. |
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| Abfallbewirtschaftung |
Der Präsident erklärt, dass die Gemeinde Täsch bereits im Juni 2000 für die Mitgliedschaft mit dem Gemeindeverband Oberwallis die nötigen Verhandlungen aufgenommen hat. Die Einkaufsgebühr für die Gemeinde Täsch beträgt ca. Fr. 40'000.-. Die Genehmigung der Statuten vom Gemeindeverband Oberwallis für die Abfallbewirtschaftung ist eine reine Fromsache. Die Versammlung genehmigt diese Statuten einstimmig mit 80 Ja-Stimmen. |
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| Rundfunkprogramme |
Der Zweckverband zur Ausstrahlung ausl. Fernsehprogramme hat den Namen gewechselt. Die Valaiscom Oberwallis hat daher neue Statuten erstellt. Die Gemeinde Täsch ist Mitglied des Zweckverbands Valaiscom. Diese Statuten haben öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegen. Mit 46 Ja und 7 Enthaltungen hat man diese neuen Statuten der Valaiscom genehmigt. |
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| Orientierungen |
Der Präsident orientiert dahin, dass personell für die Büroreinigung und Mithilfe im Schulhaus Frau Sao Braz Vitalina in Teilzeit angestellt wurde. Als kfm. Angestellte wurde Frau Bregy Cornelia angestellt ab 1. Februar 02. Während der Sommerzeit wird Paul Willisch in der Gemeindebaugruppe beschäftigt.
a) Schadenereignis vom 25.Juni 01 Der Gemeindepräsident orientiert über das Schadenereignis vom 25.6.01. Er erklärt, dass diese Übermurung auch durch das Unwetter vom 0ktober 2000 beeinflusst wurde. Zur Vorfinanzierung vom Unwetter 2000 hat die Gemeinde Täsch Rechnungen im Betrag Fr. 1'012'424.05 nach Sitten gesandt. Die Kosten im erstellten Schadeninventar für 2000 wurden mit Fr. 4'685'000.- geschätzt. Die Kosten der Uebermurung vom 25.6.01 wurden vom Staat VS vorfinanziert wie im Jahre 2000. Zur Vorfinanzierung hat die Gemeinde Täsch bis heute Rechnungen im Betrag von Fr.2'649'000.- nach Sitten gesandt.
b) Folgeprojekte: Der Präsident erklärt, dass das Hochwasserschutzkonzept einen sehr hohen Kostenpunkt darstellt. Die Realisierung dauert 3-4 Jahre und die Subventionen sind noch nicht gesprochen. Die Gemeinde Täsch muss eine neue Planungszone erlassen. Die Rechtsgültigkeit wird grundsätzlich solange aufrecht erhalten sein, bis wesentliche Bestandteile oder das gesamte Hochwasserschutzkonzept realisiert ist. Das Bauverbot in der roten Zone bezieht sich vor allem auf Neubauten, Umbauten sind nicht betroffen. Die Planungszone dauert zwei Jahre kann aber durch die Urversammlung auf bis zu fünf Jahre verlängert werden. Von der roten Zone betroffen sind die Gebiete südliche Dorfkernzone, Hof, Eya, vordiri Eya und die Chaletzone Täschalp. Das Hochwasserschutzkonzept wird von der Verwaltung vorangetrieben. Zu den Finanzen erklärt der Gemeindepräsident, dass die pro Kopf Verschuldung kantonal mit Brutto gewertet wird. Für die Gemeinde Täsch haben daher die KW Kredite eine erhebliche pro Kopf Mehrverschuldung zur Folge. Der Präsident erklärt, die Gemeinde sollte unbedingt neue Einnahmenquellen schaffen. Ein intaktes starkes Dorfbild ist vorhanden, man sollte den Tourismus unbedingt in Täsch besser verkaufen. Er verweist auf die Langlaufloipen und diese Möglichkeiten werden absolut zu wenig ausgeschöpft. Zum Camping weist er darauf hin, dass die Einnahmequelle zufriedenstellend ist, der Zustand der Campinganlage ist jedoch bedenklich und bedarf einer Sanierung.
c) Terminal Täsch: Der Gemeindepräsident erklärt, dass das Top Terminal ein Riesenprojekt darstellt. Die Promotoren dieses Projekts sind die BVZ und die Parking-Genossenschaft. Wegen den finanziellen Mitteln wurde das Projekt gegenwärtig gestoppt, da der Bund dieses Bauvorhaben als Priorität 7 eingestuft hat. Man wird durch die Gemeinde Täsch, Zermatt, BVZ und Talrat beim Bund intervenieren. Das Plandossier für die Plangenehmigung wird öffentlich zu Vernehmlassung aufgelegt. Die Gemeinde wird ihre Wünsche und Anregungen einbringen. Die Baubewilligung wird auf Frühjahr 2003 erwartet. Die vorliegenden Projektpläne werden nun vom Gemeindepräsident im Detail erklärt. Die Gemeindeverwaltung wird aus der Sicht der Gemeinde Täsch die Auflagen einbringen, wie die Integration vom Bahnhof, die Anpassung der Geleiseanlage zum HWSK, die Sicherung vom Mettelzug, die Dienstleistungen an die Touristen. Die Verkehrsprobleme müssen endgültig behoben werden unter Anwendung vom gültigen Verkehrsreglement, offene Parkierung usw. Die Wahrung vom Orts- und Landschaftschutz muss gewährleistet sein.
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| Nutzung Parking P2 im Schali |
Da die rechtsgültige Verkehrszone im Schali bestehende Infrastruktur vorhanden ist, ist der Gemeinderat einstimmig der Meinung, dass die Verlegung der Parkierung der Cars in Schali sinnvoll ist. Die Gemeinde hat auch die Burgerkommission in dieser Angelegenheit konsultiert. Der Präsident erklärt, dass hier eine Möglichkeit besteht finanziell die Burgergemeinde zu stärken.
Nach diversen Rückfragen in dieser Angelegenheit wird die konsultative Abstimmung z.Hd. des Gemeinderates vorgenommen. Der Antrag wird mit 77 Ja, 1 Enthaltung, 0 Gegenstimmen angenommen. |
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| Verschiedenes |
Der Registerhalter Paul Lauber erklärt, dass das Eigentum zum Fuxstein in Bezug auf die Campingsanierung vorgängig zu regeln ist.
Um 10:30 Uhr schliesst der Gemeindepräsident Kilian Imboden diese gut besuchte ordentliche Ur- und Burgerversammlung.
Nach der Versammlung wird vom Gemeinderat Imboden Vinzenz der Film über den Murgang vom 25. Juni 01 vorgeführt. Vinzenz hat den Film mit Rohmaterial von DRS und Lauber Leonhard vervollständigt. Der Film wird von der Versammlung mit einem kräftigen Applaus verdankt. Der Präsident verdankt dem Gemeinderat Vinzenz die grosse Arbeit für diesen Film und freut sich über dieses geschaffene Zeitdokument.
Der Präsident: Kilian Imboden Der Schreiber: Werner Fux |